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Betreiber9 min Lesezeit15. August 2026
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Was ein Automat wirklich kostet: Anschaffung, Strom, Wartung, Befüllung

Ehrliche Kostenrechnung für angehende Automatenbetreiber – Kaufpreis bis laufende Kosten.

Bevor du in einen Automaten investierst, lohnt sich eine ehrliche Rechnung. Hier sind typische Kostenpositionen.

Anschaffungskosten

TypKaufpreis (neu)Kaufpreis (gebraucht)
Milchautomat4.000–8.000 €1.500–3.000 €
Eierautomat (einfach)300–800 €150–400 €
Snackautomat (groß)3.000–6.000 €800–2.500 €
Kaffeeautomat (Profi)5.000–15.000 €1.500–5.000 €
Getränkeautomat2.500–5.000 €700–2.000 €

Laufende Kosten pro Monat (Beispiel Milchautomat)

  • **Strom:** 30–70 € (Kühlung, Pumpe, Beleuchtung)
  • **Standortmiete:** 0–200 € (Hofgelände: 0 €; Parkplatz Einzelhandel: bis 200 €)
  • **Wartung / Service:** 30–80 € (Eigenleistung möglich)
  • **Verbrauchsmaterial:** 10–30 € (Dichtungen, Filter)
  • **Versicherung:** 10–25 € (Gerätehaftpflicht)
  • **Gesamtkosten laufend:** 80–400 €/Monat

    Amortisationsrechnung (Beispiel)

    Milchautomat (Kaufpreis 5.000 €, neu). Verkauf: 150 Liter/Tag × 1,00 €/Liter Rohertrag = 150 €/Tag. Abzüglich Milch-Einkauf, Strom, Wartung: Reingewinn ca. 60 €/Tag = 1.800 €/Monat. Amortisation: unter 3 Monate (bei optimistischem Szenario). Realistischer mit 80–100 Litern: 6–9 Monate.

    Was oft unterschätzt wird

  • Befüllungszeit: 30–60 Minuten täglich sind normaler Aufwand
  • Ausfälle: mindestens 2–3 Mal im Jahr technische Störungen einplanen
  • Saisonalität: Winter deutlich weniger Umsatz bei Hofläden, Sommer bei Getränken mehr
  • Kennst du einen Automaten, der fehlt?

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